Dysautonomie

ist der Überbegriff mit dem Krankheiten des autonomen Nervensystems bezeichnet werden

Das Autonome Nervensystem reguliert alle unbewussten Körperfunktionen und umfasst

  • den Blutkreislauf,

  • das Verdauungssystem,

  • das Metabolische System und

  • das Hormonsystem.

 

Eine Dysfunktion des Autonomen Nervensystem kann die Betroffenen von leicht bis sehr schwer beeinträchtigen, Diagnose und Therapie stellen eine große Herausforderung für Ärzte und Patienten dar. Denn jede Dysautonomie ist individuell und die Therapie muss ebenso individuell angepasst werden. 

 

Das aufrechte Stehen macht oft Probleme

Die Symptome einer Dysautonomie hängen vom betroffenen Organsystem ab. Das am weitesten verbreitete Symptom einer Dysautonomie ist die Orthostatische Intoleranz, das Unvermögen ohne Probleme aufrecht zu bleiben. Der Blutdruck oder/und die Herzrate werden nicht gut reguliert. Dadurch wird den Betroffenen schwindlig, ihr Kreislauf kann zusammen brechen, ihr Schlaf wird durch Tachykardien gestört. Daher ist die wichtigste Untersuchung ein umfassender Kipptischtest. Bei diesem Test wird gemessen, wie der Körper des jeweiligen Patienten unter dem leichten Stress des Stehens in der Lage ist, Blutdruck und Herzrate zur Aufrechterhaltung des Kreislaufs zu kontrollieren. 

weitere Symptome     

Auch die Temperaturregulation kann beeinträchtigt sein, z.B. können Betroffene bei hohen Temperaturen ihren Körper nicht durch Schwitzen abkühlen oder schwitzen ohne offensichtlichen Grund. Große Probleme können sich bei Dysautonomien bei der Verdauung zeigen. Neben Bauchschmerzen kann eine verlangsamte oder beschleunigte Magenleerung oder Darmbewegung zu mangelnder Nährstoffversorgung führen und künstliche Ernährung nötig machen. Blasenstörungen wie auch sexuelle Störungen sind eine weitere häufige Folge von Dysautonomien.

Von Geo-Science-International - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=47368885

Eine Vielzahl an Erkrankungen und Syndromen

Grob unterscheidet man die Dysautonomien in die generalisierte Störung, die entweder auf das autonome Nervensystem beschränkt bleibt (z.B. Pure Autonomic Failure) oder andere neurologische Systeme einbezieht (z.B. Multisystematrophie). Und in die lokalisierten autonomen Dysfunktionen. Diese können in ihrer Auswirkung auf das Leben der Betroffenen sehr unterschiedlich sein. So äußern z.B. Patienten mit einem Horner-Syndrom nur minimale Beschwerden, während Patienten mit einer Karotissinus-Hypersensitivität in lebensgefährliche Situationen kommen können. Sehr häufig komplizieren Dysautonomien die Krankheitsprozesse anderer Organe, wie z.B. beim Diabetes mellitus, bei der Multiplen Sklerosis, bei Parkinson, bei der Zoeliakie oder der Amyloidose.

Dysautonomien sind nicht selten

Dysautonomien sind nicht selten. Nach Schätzungen leben weltweit 70 Millionen Menschen mit irgendeiner Form der Dysautonomie. Egal welches Geschlecht, Alter, Herkommen, alle können betroffen sein.

 

Obwohl es so viele Menschen mit Dysautonomien gibt, dauert es meist lange, bis die Betroffenen ihre Diagnose erhalten, denn es fehlt ein ausreichendes Bewusstsein über diese Krankheiten in der Öffentlichkeit sowie in der Ärzteschaft.

 

Dieses Manko gibt es nicht nur in der Diagnose, sondern auch in der Forschung. Deshalb gibt es bisher noch keine Heilung. Zu den Ursachen und möglichen Therapien wird zwar geforscht, aber leider nicht in ausreichendem Maße und so gibt es nur langsame Fortschritte.

Die verschiedenen

Typen von

Dysautonomien

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Symptome

Mechanismen bei Dysautonomien

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das Autonome Nervensystem

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